Barrierefreiheit in Bayern ausbaufähig
Meine Anfrage an die Bundesregierung zeigt: An Bayerns 20 größten Bahnhöfen fällt im Schnitt an 48 Tagen im Jahr mindestens ein Aufzug oder eine Rolltreppe aus. Auch beim Ausbau bleibt die Bahn weit zurück. Für Menschen im Rollstuhl, mit Kinderwagen, Gepäck oder eingeschränkter Mobilität bedeutet das: Der Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zu Familie und Bekannten wird zur unüberwindbaren Hürde.
Barrierefreiheit ist Voraussetzung für gleichberechtigte Mobilität. Die Bahn muss Aufzüge und Rolltreppen verbindlich, schnell und verlässlich instandsetzen. Bund und Freistaat müssen außerdem den vollständigen barrierefreien Ausbau aller Stationen zügig finanzieren und umsetzen, statt sich mit unterschiedlichen Definitionen und geschönten Erfolgszahlen zufriedenzugeben.
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