Bundeswehr raus aus unseren Schulen!
Nachdem sich Linke, Grüne und SPD in Berlin darauf verständigt haben, die Kooperationsvereinbarung zwischen Bildungsverwaltung und Bundeswehr zu kündigen, tobt eine hitzige Debatte um die Frage: „Gehören Jugendoffiziere in die Schule?“ Während SPD-Verteidigungspolitiker Falko Droßmann solche Besuche verteidigt, zeigt das Pro & Contra im Fachmagazin politik&kommunikation meine deutliche Gegenposition zur fortschreitenden Militarisierung des Unterrichts.
Kinder und Jugendliche brauchen einen geschützten Raum, um sich ein eigenes Urteil über Krieg, Frieden und ihre persönliche Zukunft bilden zu können. Jugendoffiziere vertreten jedoch eine Institution mit eigenen Interessen und – seit dem neuen Wehrdienstgesetz – erheblichem Personalbedarf. Ihr Auftritt in Uniform ist kein neutrales Bildungsangebot! Hinzu kommt ein eklatantes Transparenzproblem: Die Antwort der Bundesregierung auf meine Kleine Anfrage hat schwarz auf weiß belegt, dass Jugendoffiziere ihre Präsentationen völlig eigenverantwortlich erstellen – ohne jede Kontrolle der Materialien. Schulen müssen Orte des kritischen Denkens und einer starken Friedensbildung sein, keine Vorhöfe der Kasernen!
Das gesamte Pro & Contra mit allen Argumenten könnt ihr direkt bei politik&kommunikation nachlesen.
