Zu Gast bei Spielmobile e.V.: Was Freiwilligendienste in Bayern jetzt brauchen

Die beiden schilderten, dass die Bundesförderung im FSJ seit 2011 immer noch nur bei 200€ liegt, während Personal-, Seminar- und Verpflegungskosten steigen, wodurch kleine und ländliche Einsatzstellen sowie finanziell schwächere Freiwillige aus dem Angebot gedrängt werden. Wir unterstützen die Forderung der Träger nach einem Freiwilligendienste-Stärkungsgesetz mit 400€ Fördersatz, erweiterten zuwendungsfähigen Ausgaben, einer Rechtsgrundlage für das Taschengeld und einem geförderten Deutschlandticket.

Das von Ministerin Prien angekündigte Bundesgesellschaftsdienstegesetz soll bis Mitte 2027 beschlossen werden und die Plätze von rund 84.000 auf rund 100.000 erhöhen, sagt aber bislang weder den höheren Träger-Fördersatz fest zu, noch klärt es, wie eine mögliche Verdrängung bestehender Angebote verhindert wird.

Wir bringen die Forderungen in die Haushaltsverhandlungen ein.

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